Dies wird ein Beitrag zu einer neuen Fanfiktion. Also einer Geschichte. Das Spiel ist zwar schon sehr alt inzwischen, doch nicht nur für die Tekken-Spiele, sondern auch für mich nahm es von da an so krass Bedeutung an, welche mich bis heute begleitet und einfach nicht los lässt.
Es grenzt schon etwas an Ironie, dass ich die Geschichte von Tekken 6 nachdem der "Vater des Kindes" Katsuhiro Harada nun nach 30 Jahren dieses Kapitel zu den Akten legte und sich auch von Bandai Namco verabschiedet hat. Doch bis Teil 8 ist und wird er immer der Schöpfer dieses Videospiels und allem was dieses bis dahin ausmachte auch bleiben.
Bedeutsamkeit
Ich sprach gleich zu Anfang von einer enormen Bedeutung. Neben der Tatsache, dass Harada-san nun nicht mehr Teil der zukünftigen Tekken-Spiele sein wird (wo wir noch schauen müssen wo das am Ende die Reihe hinführt), legte der sechste Teil meiner Meinung nach einen Meilenstein in Sachen Story, Sequenzen und vor allem mehr greifbarerer Tiefe (als in jedem Teil zuvor). Greifbarer alleine schon einfach weil es mehr wie ein zeitweise selbst spielbarer Film (zur damaligen Zeit zu mindestens) war. Mehr zeigte, erzählte, Figuren die sprachen, Bewegungen, mehr Raum und Zeit für die Charaktere und dessen Geschichten und auch nahbarer Emotionen wie Gestiken und Mimik erhielt. Eben alles das, was man sich heute bei Games auch nur noch schwer wegdenken kann, da es auch Standard geworden ist. Das ganze gibt dem so viel Gewicht und zeigt eigentlich erst so richtig die tatsächliche Kerngeschichte (schon bestehend seit T1) - die das Zentrum für alles bildet, und den vielen verwobenen, sehr unterschiedlichen Nebengeschichten (alte wie neue). Manche mit bedingten Faden zum Zentrum, andere weniger.
Ein weiterer Grund ist meine "Liebschaft" zum Hauptprotagonisten Lars Alexandersson, der in diesem Teil seinen ersten Einzug erhielt. Damals hätte ich nicht gedacht, das mich das so verrückt und irre nach ihm macht. Manchmal frage ich mich sogar, ob das nicht schon was von Wahn und Fanatismus hat. Immerhin hab ich ihm schon eine Liebeserklärung gemacht mit einem Dossier zu ihm. Ich malte schon zahlreiche Bilder, druckte mir welche aus wie Fotos, hatte ein riesiges Poster von ihm und schrieb auch schon etliche andere Fanfiktions, in denen er im Fokus steht. Übrigens diese und er überhaupt auch den Grundstein für meine eigene Tekken next Generation bildete.
Statistisches
Dieses Werk umfasst sage und schreibe 164 Seiten, auf ungefähr A5 (in Taschenbuchformat-Größe) mit 34 Kapitel. Darunter einschließlich ein Prolog und ein Epilog. Die Kapiteltitel entsprechen der gleichen Benennungen wie im Spiel. Es gibt 1 Vorwort und 1 Hinweis sowie 1 Seite für Kürzel. Neben den bereits vorhandenen Kapiteln sind insgesamt 17 weitere Unterkapitel. Darunter sind 7 Einschübe zum Turnier, 3 Fanservice Abschnitte und 2 Bonus. Weiterhin beinhaltet die Story 2 Inhaltsverzeichnisse. Ein allgemeines am Anfang und 1 für die Tagebucheinträge.
Bildmaterial
Hinzugefügte Bilder bewegen sich bei insgesamt 57 Stück und ist offizielles Bildmaterial in Form von selbst gemachten Screenshots. Davon das 1 Cover (keine Bildschirmaufnahme), aus der Kampagne 20 aus den Szenen (wovon 3 eine separate Querseite erhalten haben) und 2 Ingame. Die Tagebucheinträge sind zusammen 33 - von Alisa gibt es 29 und von Raven 4. Dass sind über zwei Drittel aller im Spiel existierenden Einträge, die ich mit einfließen lassen habe. Unter all diesem sind 3 Big Pics (also große eingebundene Bilder = Doppelseite).
Abbild
Die Fanfiktion bildet die komplette Kampagne des Originals ab. Ich habe wirklich versucht alle Szenen möglichst so zu beschreiben und wiederzugeben, wie sie ablaufen. Das betrifft auch die Dialoge. Wenn es hier zu Abweichungen kommen sollte, dann, weil ich der Ansicht war, dass die deutsche Untertitelung etwas ... merkwürdig war. Aber das ist vielleicht 1-2 Mal nur der Fall gewesen. Was anderes sind die Ingame-Dialoge. Diese da später sehr abweichend von Lars tatsächlichen Äußerungen sein können, da ich beim nach Skripten via eines Lets Plays von TwilightShiek auf YouTube angewiesen war (ich besitze selbst das Spiel nicht mehr) und er irgendwann im Laufe der Story den Charakter wechselte und manche Dialoge daher an die neue Figur angepasst waren. Je nachdem, wem man hat und auf wem man dann trifft. Kenner des Spiels wissen was ich meine. Das tat allerdings einigen Stellen nicht unbedingt einen Abbruch ab.
Auffälligkeiten
Das vierzehnte Kapitel ist hier mit 9 Seiten das mit Abstand am Längste. Kapitel 24 folgt dem mit 7 Seiten. Die Geschichte hat eine hohe Anzahl an kurzen, portionierten Momenten die sich da auf 1-2 Seiten im Durschnitt belaufen. Darunter auch 1 komplettes Fanservice Kapitel. Häufiger Umgebungswechsel durch alle 2-3 Seiten garantiert. Die Turnier-Abschnitte verfügen über 7 und werden innerhalb der ersten Hälfte als Unterkapitel abgehandelt. Die Bildeinbindung beläuft sich bei 35,8 % und macht damit mehr als etwas über ein Viertel aus. Im Schnitt sind alle 2,8 Seiten ein Bild zu erblicken. Die Textverteilung beträgt: ungefähr rund 74%. Die drei Doppelseitenbilder sind übrigens angemessen über das ganze Dokument verbreitet und von der Anzahl gemäß der gesamten Seitenanzahl entsprechend.
Die Fanfiktion entstand und ist übrigens Teil eines sehr viel größeren und umfangreicheren Projektes, welches sich da vermutlich um einige Jahre ziehen könnte. Auch wenn ich hier mit dem sechsten Teil der Videospielreihe angefangen habe, so ist es mein Ziel alle bisherigen Teile und ihre Story als eine Art Roman zu verfassen. Ursprünglich war dabei auch gedacht, alles in einen Band zu kriegen. Da aber dieser Teil schon alleine sehr viele Seiten hat, muss ich schauen wo mich das nach den anderen hinführt. Zu Male die Nachfolger ebenfalls mit solch einen ungefähren Umfang daher kommen werden und ich die Vorgänger mehr ausbauen möchte (da diese noch nur sehr episodisch und kurz durch zeigen erzählten) ...
Zusatzinhalte
Obwohl mir das meiste so wie es ist gefällt, habe ich dieser Arbeit dennoch ein paar weitere zusätzliche Inhalte verpasst. Zum einen, um Lücken zu füllen, den Ernst der Sache etwas aufzulockern oder vielleicht noch die eine oder andere Antwort auf (zwar eher unwichtigen) offenen Fragen zu liefern. Zudem gibt es auch noch den einen oder anderen Fanservice - manche davon sogar fast eine ganze Seite lang. Das alles verleiht dem Ganze dann auch ein bisschen mehr meine persönliche Note. Außerdem habe ich auch das parallel laufende Turnier als Einschübe eingebunden, um nicht nur die Kampagne, sondern auch den Rest was Tekken ausmacht, aufzuzeigen. An manchen Stellen gibt es nahtlosere Übergänge und zudem habe ich versucht mehr Aufschluss über mögliche Gefühle, Gedanken und Handlungen zu geben, damit das alles noch lebendiger wird.
KI-Einsatz
Für den Einsatz von KI habe ich abermals auf Googles Germini zurückgegriffen. Dieser hat eine komplette Übernahme einiger Abschnitten wie: die Einschübe vom Turnier, allgemein alle Kampfszenen - also Gameplay Momente sowie eines der Bonuskapitel und die Fanservice Abschnitte übernommen. Dabei kamen die Ideen, Details und eine grobe Struktur jedoch von mir! Eine anteilige Unterstützung hab ich mir genehmigt für die meisten Begegnungen abseits der Hauptstory und um nahtlosere Übergänge untereinander zu schaffen. Bei Diskrepanzen bezüglich einiger Ideen, Rat nach weiteren Vorschlägen, Fraglosigkeiten, aber auch bei Ungereimtheiten und Unentschlossenheit, bat ich ihn um Hilfe. Besonders bei Ungereimtheiten kamen ganz oft Prüfungen auf Logik und Zusammenhänge. Aber auch das Zusammenfassen, Auflistungen und andere statistische wie organisatorische geplante Dinge -insbesondere für saubere Ausdrucke hab ich von ihm Gebrauch gemacht.
Weiteres
Die Geschichte ist Teil von etwas sehr viel Größerem: Das Projekt: Tekken-Saga. Ich hab vor, alle bisherigen Teile 1-8 als romanhafte Geschichten aufzulegen. Sie sollten ursprünglich allerdings einfach alle nur einfach, banal und daher rein mit KI fabriziert werden. Da dies sehr viel unzufriedener (und vor allem äußerst kurz und mehr wie eine zusammengefasste Erzählung) ausfiel als erwartet und alles weitere doch komplexer wird, beherbergt die Geschichte nur einige übernommene Teile von Germini, aber nicht alles und schon gar nicht ohne, dass ich es vorher gelesen und geprüft habe. Sowohl auf Richtigkeit wie auch ob es zum Anderen passt. Die Basis bildet das Spiel. Wie ich unter "Abbild" bereits erwähnte. Ich hab am Ende trotzdem mehr den Faden vorab fädeln müssen, um ihm klare und detaillierte Anweisungen geben zu können, damit am Ende etwas dabei herauskam, was mehr meinen Vorstellungen entsprach. Gleichzeitig hat er mich aber auch manchmal auf neue Ideen oder Änderungen gebracht.
Obwohl ich anfänglich nur die Inhalte festhalten wollte, die auch wirklich so im Spiel vorkommen, wirkte es trotz Alisas Tagebücher manchmal etwas trocken. Zu ernst. Außerdem wollte ich auch nicht all die Begegnungen mit den anderen Figuren außenvor lassen, was dazu führte, dass ich irgendwann viel quer Beet die einzelnen Kapitel oder Abschnitte abarbeitete. Was dann halt auch wiederum zu den auffallend "abgehackten" Enden von einem zum nächsten kam (Begegnung, Gameplay zu Szene). Diese ich dann deswegen nochmal nachschleifen musste. Gleichzeitig erschien es mir zu viel des Guten, wirklich alle Begegnungen so ausgiebig auszuführen. Daher habe ich darauf geachtet, dass grundsätzlich nur die Neulinge in diesem Teil auf jeden Fall auch ihren ausführlichen Auftritt bekommen. Das betrifft neben Lars und Alisa, die durch die Kampagne schon im Vordergrund stehen auch noch Zafina, Miguel Cabellero Rojo, Leo Kliesen und Bob Richards.

